Abschiednahme

Versorgung der Verstorbenen – ganz respektvoll.

Die Würde des Menschen gebietet es grundsätzlich, ihn auch nach dem Tod angemessen zu versorgen – auch dann, wenn es keine Angehörigen gibt oder diese sich gegen eine Verabschiedung am offenen Sarg entscheiden. Für diese Versorgung haben wir in unserem Bestattungshaus einen eigenen Versorgungsraum. Hier können wir auf Wunsch der Angehörigen auch noch mehr für den Verstorbenen tun.

Unser Thanatologe Norbert Brand-Kruth ist nach höchsten internationalen Standards ausgebildet. Er gibt Verstorbenen ein ruhiges, würdevolles Erscheinungsbild zurück – auch dann, wenn diese von schweren Verletzungen oder Krankheiten gezeichnet sind. Durch eine moderne Form der Einbalsamierung ermöglicht er außerdem eine Aufbahrung über einen längeren Zeitraum oder eine Überführung ins Ausland.

Offene Aufbahrung

Letzte gemeinsame Momente – ganz versöhnlich.

Eine Abschiednahme am offenen Sarg heilt nicht alle Wunden, doch wir sind davon überzeugt, dass es ein wichtiger, wenn nicht sogar notwendiger Teil der Trauerarbeit ist. Deshalb ermutigen wir jeden, der von einem geliebten Menschen Abschied nehmen muss, diesen Schritt zu gehen. Einzeln oder im Kreise der Familie, gerne auch mit Kindern.

Sie können hierfür einen unserer Abschiedsräume nutzen oder sich für eine Hausaufbahrung entscheiden. Nutzen Sie die Gelegenheit, den Verstorbenen noch einmal zu berühren, mit ihm zu sprechen, über ihn zu sprechen, im Familienkreis gemeinsam zu lachen und zu weinen. Auch Sargbeigaben in Form von kleinen Gegenständen, Briefen und selbstgemalten Bildern können in diesen Momenten mitgegeben werden.

Trauerbegleitung

Zurück ins Leben – ganz behutsam.

Im Trauerfall sind wir rund um die Uhr für Sie erreichbar, aber auch nach der Bestattung bleiben wir Ihr Ansprechpartner. Ob Sie nun Fragen zu Formalitäten haben oder einfach darüber sprechen möchten, wie es Ihnen zwischenzeitlich ergangen ist – wir sind immer für Sie da.

Jeder reagiert anders auf einen Todesfall und natürlich spielen auch die Todesumstände und die Beziehung zum Verstorbenen eine Rolle, wie es Ihnen mit Ihrer Trauer ergeht. Fast immer ist es ein langer Prozess mit Höhen und Tiefen. Wenn Sie jedoch bemerken, dass Sie Ihrer Trauer gar nicht Herr werden und keine Fortschritte machen, suchen Sie gerne das Gespräch mit unserer ausgebildeten Trauerbegleiterin Anette Krumme. Sie wird Ihnen helfen, Wege zum Umgang mit der Trauer zu finden. Scheuen Sie sich nicht, uns anzusprechen – das Leben braucht Sie!